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"Jungfrau
des Rosenkranzes"
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Marianische
Grundgebete
Unter den vielen Titeln, womit Maria geehrt wird, bleibt der höchste
dieser, gleichsam der Urtitel: Mutter des Herrn und Mutter Gottes.
Als Mutter des Erlösers durfte sie die Fülle aller Liebe
empfangen
und an die Menschheit weiterschenken. Christus hat seine Mitt-
lerschaft an Maria, die jungfräuliche Gottesmutter, gebunden.
"Und das Wort ist Fleisch geworden" - "Und wir sind
der göttlichen
Natur teilhaftig geworden." Unter dem Kreuz ist sie unser aller
Mutter geworden. In der christlichen Heilsordnung gehört Maria
aufs engste zum Erlösungswerk ihres göttlichen Sohnes.
Aus
dieser in der Heiligen Schrift begründeten Erkenntnis erwuchs
der
Kirche das Aufschauen zur Mutter des Herrn. Mit Recht schrieb
Bischof Rudolf Graber zum Beginn des Jahres 1973: "Unter
deinem Schutz und Schirm", so hat schon die Kirche des 2. und
3. Jahrhunderts gebetet, und immer wieder erklangen diese Worte
neu, gerade in wolkenverhangenen Zeiten: "Maria, breit' den
Mantel aus...!" Auch das zweite Vatikanum hat nichts von diesem
Glauben abbröckeln lassen. Es empfahl die Kirche und die ganze
Völkerfamilie der "Königin des Alls", der "Mutter
der Menschen"
(Lum. Gent. 59 u.69). - Darum steht auch das Hochfest der
Gottesmutter an der Eingangspforte eines jeden neuen Jahres
und gibt Mut und Hoffnung und Sicherheit."
("Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche", A.M.Weigl)
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